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GEMEINSAME PROJEKTE DER UNI­VER­SI­TÄTS­ALLIANZ RUHR

MERCUR för­dert drei neue kooperative For­schungs­pro­jekte mit rund 1,25 Mil­lio­nen Euro

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  • For­schung
MERCUR Symbolbild © MERCUR
MERCUR för­dert gemeinsame Forschungspro­jek­te der UA Ruhr-Uni­ver­si­tä­ten TU Dort­mund, Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum und Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen.

Mit rund 1,25 Mil­lio­nen Euro über zwei Jahre för­dert das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) ab 2022 drei neue kooperative For­schungs­pro­jekte innerhalb der Uni­ver­si­täts­allianz (UA) Ruhr. Die TU Dort­mund wird in Projekten aus den Be­rei­chen Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie, DNA-Nanotechnologie und Ultrakurzpulslaser mit der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum (RUB) zu­sammen­ar­bei­ten.

Die beteiligten Wis­sen­schaft­ler*innen nut­zen die MERCUR-För­de­rung, um langfristig Forschungsnetzwerke innerhalb der UA Ruhr aufzubauen. Gut die Hälfte der För­de­rung wird von der Stiftung Mercator getragen, den anderen Teil finanzieren die Uni­ver­si­tä­ten anteilig.

Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie

In der Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gie forscht Prof. Norbert Zmyj von der TU Dort­mund ge­mein­sam mit Prof. Sabine Seehagen von der RUB. Rund 350.000 Euro Fördermittel fließen in das Projekt „ManyRuhrBabies: Die Rolle von Kontextfaktoren bei der Ent­wick­lung sozial-kognitiver Fähigkeiten“. Rasche Schwankungen im aktuellen Befinden sind charakteristisch für das Säuglings- und Kleinkindalter. Erstaunlicherweise ist aber bislang wenig da­rü­ber bekannt, wie sich das aktuelle Befinden auf frühkindliche Kognition auswirkt. Das Team möch­te da­her mit Hilfe innovativer Me­tho­den und ei­nem kooperativen Ansatz, eine systematische Betrachtung des Zusammenspiels von Befinden und Kognition im Säuglingsalter anstoßen.

DNA-Nanotechnologie

Auf dem Gebiet der DNA-Nanotechnologie ar­bei­ten Prof. Guido Clever von der TU Dort­mund und Prof. Thomas Happe von der RUB zu­sam­men. Für ihr Vorhaben „Design of DNA-based Redox Systems“ er­hal­ten sie rund 420.000 Euro. In der DNA-Nanotechnologie ent­wi­ckeln For­sche­r*innen aus DNA funktionelle Ma­te­ri­alien für tech­ni­sche, che­mi­sche oder medizinische An­wen­dungen. In diesem Projekt möchten die Be­tei­lig­ten neu­ar­ti­ge, DNA-basierte Redoxmodule für An­wen­dungen in der Sensorik und der grünen Chemie herstellen, z.B. in der Wasserstoffproduktion.

Ultrakurzpulslaser

Zu Ultrakurzpulslasern forschen Prof. Mirko Cinchetti von der TU Dort­mund und Prof. Clara Saraceno von der RUB. Insgesamt 480.000 Euro För­de­rung er­hal­ten sie für das Projekt „Towards an UARuhr Ultrafast Laser Science Center: Tailored fs-XUV Beamline for Photoemission Spectroscopy“. Ziel des Projekts ist es, die Er­for­schung, Ent­wick­lung und An­wen­dung von Ultrakurzpulslasern stärker mit­ei­nan­der zu verknüpfen. Das Team wird ein ultraschnelles spektroskopisches Werk­zeug mit einzigartiger Leistung und Flexibilität bauen, das auf modernster ultraschneller Lasertechnologie basiert und spe­zi­ell für die Photoemissionsspektroskopie zugeschnitten ist. Das Projekt soll die Basis für die Beantragung eines ERC Synergy Grants sowie für den Aufbau eines neuen „UA Ruhr Ultrafast Laser Science Centers“ bilden.

Die Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr

Seit 2007 ar­bei­ten die Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum, die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund und die Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen unter dem Dach der UA Ruhr strategisch eng zu­sam­men. Durch Bündelung der Kräfte wer­den die Leis­tun­gen der Part­ner­u­ni­ver­si­tä­ten sys­te­ma­tisch ausgebaut. Unter dem Motto „ge­mein­sam besser“ gibt es in­zwi­schen über 100 Kooperationen in For­schung, Lehre und Ver­wal­tung. Mit mehr als 120.000 Stu­die­ren­den und nahezu 1.300 Professor*innen gehört die UA Ruhr zu den größten und leistungs­stärksten Wissen­schafts­stand­orten Deutsch­lands.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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