Radiologie: ein Weg der Physik in die Medizin
- Colloquium

Radiologie: ein Weg der Physik in die Medizin
Physik ist für viele Radiologen und insbesondere auch für Ärzte im Allgemeinen zumindest geheimnisvoll. Umgekehrt kommen Physiker meist nur in speziellen Situationen in Kontakt mit der Medizin – z.B. in der Medizinphysik.
Nach einer kurzen Historie stellt der Vortrag die Medizinische Bildgebung als statistisches Verfahren dar. Es werden unterschiedliche, mehr oder weniger externe Einflüsse auf die Ergebnisse der Bildgebung dargestellt und wie sie das Patientenmanagement verändern können.
Es folgt eine Übersicht über die Grundlagen aller Bildgebungstechniken und deren Anwendung an Patienten. Es wird gezeigt, welche „Erlebnisse“ die Patienten in den verschiedenen Modalitäten erfahren und wie diese die Ergebnisse der Bildgebung beeinflussen können.
Ein Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte beendet die Präsentation.
Die Radiologie ist angewiesen auf den fachlichen Input aus der Physik, auch wenn das nur wenige Ärzte wissen. Diese Abhängigkeit wurde durch die neue Strahlenschutzgesetzgebung intensiviert. So ergeben sich jetzt auch neue Tätigkeitsfelder für Medizinphysiker in der Medizin.
Dieser Vortrag soll den Kontakt zwischen Medizin und Physik, im Speziellen zwischen Radiologie und Medizinphysik intensivieren.

![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)





