Hadronentherapie-Masterclass
- Masterclasses
Erstmalig im Jahr 2021 können wir eine Masterclass aus dem Gebiet der Medizinphysik anbieten. Die Hadronentherapie ist eine Spezialform der Strahlentherapie unter Verwendung eines hochenergetischen Protonen- oder Ionenstrahls (meistens Kohlenstoff). Mit komplexen Anlagen ermöglicht die Hadronentherapie eine sehr zielgenaue Strahlentherapie mittels Ionen die Schonung des umliegenden Gewebes und präzise Bestrahlung des Tumorvolumens. Die hohe Präzision erfordert eine noch engere Einbindung von Medizinphysikern in den täglichen Arbeitsalltag, als dies in der konventionellen Strahlentherapie nötig ist. In der Masterclass lernen die Schülerinnen und Schüler die physikalischen Aspekte der Strahlentherapie mittels Ionen kennen und vertiefen die erlernten Kenntnisse in einer Hands-on Session zur physikalischen Bestrahlungsplanung. Dazu wird das am DKFZ entwickelte Bestrahlungsplanungssystem Matrad verwendet. Die Ergebnisse des Tages werden, wie auch in der Teilchenphysik zum Abschluss des Tages in einer internationalen Videokonferenz diskutiert.
Der Tag wird gemeinsam mit Kollegen vom Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE), Universitätsmedizin Essen, die auch in der Ausbildung angehender Medizinphysikerinnen und Medizinphysiker an der TU Dortmund eingebunden sind, gestaltet. Neben zwei Einführungsvorlesungen von JProf. Dr. Armin Lühr (TU Dortmund) und PD Dr. Christian Bäumer (WPE, TU Dortmund), erwartet die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr eine virtuelle Tour durch das WPE.
Weitere Informationen:
Masterclass Hadronentherapie
Masterclasses in Dortmund
WPE



![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)




