Jun.-Prof. Dr. Benedikt Fauseweh
Fakultät Physik
Otto-Hahn-Str. 4
44227 Dortmund
Raum: P2-02-422
E-Mail: benedikt.fauseweh@tu-dortmund.de
Tel.: +49 (0)231 755 2057

„Unsere Forschung konzentriert sich auf die theoretische Beschreibung von Nichtgleichgewichtsphänomenen in Vielteilchen-Quantensystemen mit numerischen Methoden sowie neuartigen Quantensimulationsmethoden, die auf modernen Quantencomputern ausgeführt werden. Wir arbeiten intensiv mit den theoretischen und experimentellen Festkörperphysikern des Fachbereichs sowie mit anderen Fakultäten und Instituten im Bereich Quantencomputeranwendungen zusammen. Wir kooperieren mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen, um die Leistungsfähigkeit von Quantencomputern für Quantensimulationen zu evaluieren, sowie mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Los Alamos National Laboratory in den USA.
Die Forschung zu Quantenmaterialien und Quantencomputern bringt die Grenzen der Festkörperphysik, der Materialwissenschaft und der Quanteninformationsverarbeitung zusammen, um neue Materialien mit nicht-generischen, quantenmechanischen Effekten zu entdecken, die in Quantentechnologien der nächsten Generation eingesetzt werden können. Die Realisierung von Quantenvorteilen in digitalen Quantensimulationen ist ein Eckpfeiler unserer Forschung, mit tiefgreifenden Auswirkungen auf verschiedene wissenschaftliche Bereiche, insbesondere die Physik der kondensierten Materie.
Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln wir neuartige Quantenalgorithmen in kombination mit Quantenfehlerunterdrückungsverfahren und verwenden fortschrittliche klassische Simulationsmethoden, wie z.B. zeitabhängige variationelle Monte-Carlo Methoden und Matrixprodukt-Dichteoperatoren. Wir testen unsere Ansätze auch an realen Quantencomputern, wie z.B. den IBM-Quantencomputern.“



![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)






