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Die ersten zwei Semester

Organisation des Studiums

Der Beginn eines Physikstudiums bedeutet für viele Studienanfänger/-innen eine Umgewöhnung im Vergleich zur Schule. Neben den für die Universität typischen Vorlesungsformaten bietet die Fakultät ein breites Angebot an Übungen, in welchen die Studierenden das theoretisch vermittelte Wissen auf konkrete Probleme anwenden und zum Teil in kleinen Gruppen bearbeiten.

Vorlesungen

In Vorlesungen werden allen Studierenden eines Jahrgangs (in der Regel 90 Minuten lang) in einem Hörsaal neue Inhalte des jeweiligen Themas von Dozentinnen und Dozenten vermittelt. Obwohl natürlich Zwischenfragen immer erwünscht sind, ist hier, anders als Sie dies aus der Schule kennen, eine wechselseitige Kommunikation eher die Ausnahme. Auch die Dichte des vermittelten Stoffs ist in Vorlesungen deutlich größer als in der Schule. Die wenigsten verstehen daher den Stoff einer Vorlesung zu 100% alleine durch den Besuch der Vorlesung.  Es ist somit essentiell, jede Vorlesung gründlich nachzuarbeiten, eventuell auch unter Zuhilfenahme weiterer Quellen. 

Übungsblätter und Übungsgruppen

Insbesondere in den Physik- und den Mathematik-Vorlesungen ist es wichtig, das in Vorlesungen erworbene Wissen auf konkrete Probleme anzuwenden. Hierzu bekommen Sie in jeder Woche ein Blatt mit Übungsaufgaben, für deren Bearbeitung Sie eine Woche Zeit haben. Die Aufgaben werden dann anschließend in Übungsgruppen von etwa 20-30 Studierenden besprochen. Die Übungsgruppen in den ersten beiden Semestern werden in der Regel von jeweils zwei Bachelor-Studierenden höherer Semester geleitet. Das regelmäßige Rechnen von Übungsaufgaben ist ungemein wichtig, um am Ende des Semesters die Modulprüfungen erfolgreich absolvieren zu können.

Tutorien und Helpdesk

Um Ihnen den Wechsel von der Schule zur Universität soweit wie möglich zu erleichtern, gibt es in den ersten zwei Semestern Tutorien, deren Besuch freiwillig ist und in denen alle Themen besprochen werden können, die Sie bewegen. Auch die Tutorien werden von Bachelor-Studierenden höherer Semester geleitet.

Seit dem Wintersemester 2021/22 bietet die Fakultät ein Physik HelpDesk an, an dem Ihnen täglich erfahrenere Lehrkräfte bei Fragen und Problemen zu den Vorlesungen oder Übungen weiterhelfen. 

Prüfungen

Zu den meisten Veranstaltungen ("Modulen") in Ihrem Studium gibt es zwei Arten von Prüfungen, die "Studienleistung" und die "Modulprüfung".

Studienleistungen

Die Studienleistung erwerben Sie in den meisten Veranstaltungen durch das regelmäßige Einreichen einer hinreichenden Anzahl korrekt bearbeiteter Übungsaufgaben. Die Studienleistung wird zum Ende der 15-wöchigen Vorlesungszeit nicht benotet, man muss sie allerdings bestehen, um sich zur Modulprüfung anmelden zu können.

Modulprüfungen

Die Modulprüfungen sind in den meisten Veranstaltungen benotete (2- oder 3-stündige) Klausuren am Ende (oder nach dem Ende) der Vorlesungszeit. In den Modulen Physik I und Physik II gibt es üblicherweise auch eine Zwischenklausur nach der Hälfte der Vorlesungszeit. Um den sehr unterschiedlichen schulischen Voraussetzungen Rechnung zu tragen, werden die Modulprüfungen des ersten Semesters nicht benotet, sondern müssen nur bestanden werden.

Wichtige elektronische Plattformen

Zur Organisation des Studiums gibt es an der TU Dortmund momentan vor allem drei wichtige elektronische Plattformen. Die elektronische Anmeldung zu allen Portalen der TU Dortmund erfolgt über die Zugangsdaten, die Ihnen vom ITMC nach der Einschreibung zugegangen sind.

lsf

Alle Basisinformationen (wo, wann, wer, ...) zu den für Ihr Studium relevanten Lehrveranstaltungen finden Sie im lsf Portal. Die Anmeldung zu Veranstaltungen erfolgt in aller Regel über lsf oder über die Lernplattform Moodle. 

Moodle

Moodle ist eine vielfältig einsetzbare Lernplattform, die bei den meisten Lehrveranstaltungen an der TU Dortmund zum Einsatz kommt. Jede Veranstaltung, in der moodle genutzt wird, hat dort einen eigenen "Moodle-Raum". Sie finden ihn entweder über die Suchfunktion unter Moodle oder Sie klicken auf den Moodle-Link, der bei der entsprechenden Veranstaltung in lsf zu finden ist. Dieser Link existiert allerdings nur, wenn der/die Dozent(in) diese Verknüpfung eingerichtet hat, was nicht immer der Fall ist.

BOSS

Über das BOSS-System werden die Anmeldung zu und die Benotung von Prüfungen verwaltet. Für Sie ist BOSS relevant, da Sie sich dort zu Studienleistungen und Modulprüfungen anmelden können.

Sowohl lsf als auch BOSS werden in nächster Zeit (voraussichtlich im WiSe 2024/25) durch ein moderneres, beide Funktionen vereinigendes Campus-Management-System ersetzt.