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Na­tur­wis­sen­schaft Physik

Physik ist eine Na­tur­wis­sen­schaft, wel­che die grundlegenden Ei­gen­schaf­ten von Raum und Zeit, dem Universum und dessen Bausteinen, sowie fundamentale Kräfte und Energieformen un­ter­sucht. Das Ziel der Physik ist es, die beobachtbaren Strukturen und Prozesse im Universum zu be­schrei­ben. Sie geht dabei methodisch vor: zum einen gilt es, präzise Be­obach­tung­en durch­zu­führen und dabei Gesetzmäßigkeiten festzustellen, z.B. die Bewegung von Himmelskörpern mit gigantischen Teleskopen, die Veränderung von Festkörpern mit­hil­fe von extrem starken Lasern und ultrascharfen Mikroskopen in Laboren oder die Entstehung von Ele­men­tar­teil­chen durch riesige Experimente an Teilchenbeschleunigern. Auf der anderen Seite müs­sen diese Be­obach­tung­en und Gesetzmäßigkeiten durch physikalische Modelle beschrieben wer­den, z.B. durch den Maxwellschen Elektromagnetismus, die Re­la­ti­vi­täts­theo­rie oder die Quan­ten­me­cha­nik. Diese Modelle wer­den typischerweise in der Sprache der Mathe­matik formuliert. Dabei beginnt ein spannender Kreislauf, der typisch ist für jede Form von Wis­sen­schaft: Ein aus Be­obach­tung­en abgeleitetes und mathematisch formuliertes Modell macht konkrete Vor­her­sagen und muss sich an wei­te­ren Be­obach­tung­en messen lassen. Findet man eine Messung, die nicht im Einklang mit dem untersuchten Modell ist, so muss dieses überarbeitet oder so­gar verworfen wer­den. Dies führt zu neuen Vor­her­sagen und Messungen, und damit auch zu ei­nem verbesserten Ver­ständ­nis der Natur.

Ein Bei­spiel: Astronomen be­ob­ach­ten Jahrhunderte lang den Lauf der Planeten, Kepler findet in den Be­obach­tung­en erstaunlich einfache Gesetze, die Newton wiederum mit der Gravitationstheorie er­klärt, wobei er im Vorbeigehen die Differentialrechnung erfindet. Be­rech­nun­gen zeigen dann, dass es noch mehr Planeten ge­ben muss, und schließlich findet sich der Neptun am vorhergesagten Ort.

Physik ist aber nicht nur Grundlagenforschung, sondern oft auch anwendungsbezogen. So gibt es Gebiete der Physik, wel­che einen starken Überlapp mit anderen, oft technologischen, Be­rei­chen haben. Meist stehen in der angewandten Physik Fragestellungen aus diesen Be­rei­chen im Vordergrund und nut­zen zu deren Beantwortung Kennt­nisse phy­si­ka­lischer Prozesse und Modelle. Prominente Beispiele sind etwa die Nanotechnologie, die Materialwissenschaft oder die medizinische Physik.

Die Fa­kul­tät Physik an der TU Dort­mund hat vier For­schungs­schwer­punkte, wel­che repräsentativ für das breite Spektrum an phy­si­ka­lischen Fragestellungen sind.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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