Prof. Dr. Christian Glaser
Fakultät Physik
Otto-Hahn-Str. 4a
44227 Dortmund
Raum: CP-03-155
E-Mail: christian.glaser@tu-dortmund.de
Tel.: +49 (0)231 755-8501

Sekretariat
"Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen experimenteller Astroteilchenphysik und künstlicher Intelligenz, um die extremsten Ereignisse unseres Universums zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Erforschung hochenergetischer kosmischer Neutrinos und kosmischer Strahlung. Unsere Gruppe ist an internationalen Großprojekten beteiligt – darunter das IceCube-Neutrino-Observatorium am Südpol sowie das Pierre Auger Observatorium in Argentinien, dem weltweit größten Observatorium für kosmische Strahlung.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Forschung liegt auf der Weiterentwicklung der Radiotechnik zur Messung dieser Teilchen. Dabei übernehmen wir Schlüsselrollen in zwei internationalen Großprojekten an einigen der extremsten Orte der Erde: beim Aufbau des Radio Neutrino Observatoriums in Grönland (RNO-G) sowie bei der Entwicklung von IceCube-Gen2 am Südpol.
Neben der theoretischen Modellierung der Radioemission und der Analyse experimenteller Daten entwickeln wir neuartige Detektionshardware, um unter anderem eine KI-basierte Echtzeitanalyse zu ermöglichen. Wir engagieren uns in der Open-Source-Softwareentwicklung, haben die Projekte NuRadioMC und NuRadioReco ins Leben gerufen und tragen zur Weiterentwicklung von CORSIKA 8 bei.
Ein zentrales Vorhaben der kommenden Jahre ist das vom European Research Council (ERC) geförderte Projekt NuRadioOpt, in dem wir mithilfe künstlicher Intelligenz die Leistungsfähigkeit zukünftiger Neutrinodetektoren entscheidend verbessern werden."



![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)




