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apl. Prof. Dr. Heinz Hövel

Fa­kul­tät Physik
Otto-Hahn-Str. 4a
44227 Dort­mund

Raum: CP-E1-137
E-Mail: heinz.hoeveltu-dortmundde
Tel.: +49 (0)231 755-3521

Portrait von Heinz Hövel © Jürgen Huhn​/​TU Dort­mund

Sekretariat

„Wir un­ter­su­chen Nanostrukturen im Sinne eines Zwischenbereiches zwischen Atom und Festkörper. Um die größenabhängigen Veränderungen exakt stu­die­ren zu kön­nen wer­den ins­be­son­de­re massenselektierte "Cluster", das heißt Nanopartikel mit einigen we­ni­gen bis hin zu einigen tausenden Atomen genutzt. Diese wer­den im Ultrahochvakuum erzeugt und mit einer Ionenoptik nach ihrer Masse selektiert. Für Cluster aus bis zu etwa 50 Atomen gelingt dies bis auf das einzelne Atom genau. Will man das enorme Potenzial der oft neuartigen und stark größenabhängigen Ei­gen­schaf­ten der Cluster für An­wen­dungen wie zum Bei­spiel in der Katalyse oder in der Nanoelektronik nut­zen, müs­sen sie im All­ge­mei­nen auf eine Oberfläche aufgebracht wer­den. Hierdurch entstehen neue He­raus­for­de­run­gen. In der Probenpräparation gelingt es uns die Cluster sanft und stabil auf spe­zi­ell hierfür hergestellte Oberflächen zu deponieren. Für die physikalische Interpretation erzeugt die Kopplung an die Oberfläche eine zusätzliche Komplexität, aber auch neue und interessante Effekte. Als Messmethoden wer­den vor allem Rastertunnelmikroskopie und -spektroskopie sowie Photoelektronenspektroskopie genutzt, aber auch wei­tere Untersuchungsmethoden wie zum Bei­spiel Elektronenbeugung oder optische Spektroskopie kom­men zum Ein­satz. Ultrahochvakuum und tiefe Temperaturen bis zu 5 K ermöglichen die Herstellung und Un­ter­su­chung auch sehr empfindlicher Probensysteme. Weiterhin er­lau­ben die tiefen Temperaturen Messungen mit höchster Orts- und Energieauflösung. In der Rich­tung auf zukünftige An­wen­dungen suchen wir so nach neuartigen "Clustermaterialen", wel­che die Ei­gen­schaf­ten der Cluster-Oberflächen Systeme nut­zen und möglichst auch bei Temperaturen bis hin zu Raumtemperatur oder höher stabil bleiben.“

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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