Prof. Dr. Anna Isaeva
Fakultät Physik
Otto-Hahn-Str. 4a
44227 Dortmund
Raum: CP-01-196
E-Mail: anna.isaeva@tu-dortmund.de
Tel.: +49 (0)231 755 3569

Sekretariat
Kurzbeschreibung der AG Isaeva
"Das Hauptziel unserer Gruppe ist das Design und die Synthese anorganischer Verbindungen (u. a. Chalkogenide, Halogenide und Oxide von Übergangsmetallen) mit maßgeschneiderten Quasiteilchenwechselwirkungen, um definierte makroskopische Funktionalitäten zu realisieren und in quantentechnologische, magneto-optoelektronische und energiebezogene Anwendungen zu überführen. Hierzu kombinieren wir chemisch-strukturelles Tuning (Kristallsymmetrie, chemische Zusammensetzung, Defektchemie, Interkalation, Exfoliation) mit Kristallwachstum (chemischer Transport, Lösungs-/Flusswachstum, optisches Zonenschmelzen) sowie prozessbegleitender Thermoanalyse und Hochtemperatur-Röntgenbeugung. Die umfassende Charakterisierung erfolgt mittels Röntgen-, Neutronen- und Elektronenbeugung, energie- bzw. wellendispersiver Röntgenspektroskopie, Transportmessungen, Bulk-Magnetisierung und Wärmekapazität, um präzise Struktur-Eigenschafts-Beziehungen abzuleiten und optimierte Materialkandidaten zu identifizieren.
Zurzeit untersuchen wir vorrangig geschichtete, magnetisch geordnete van-der-Waals-Materialien und deren interkalierte bzw. exfolierte Derivate, magnetische Hochentropie-Oxide, frustrierte Magnete sowie topologische Quantenmaterialien (topologische Isolatoren, Halbmetalle, Supraleiter). Unsere Materialoptimierung zielt darauf ab, robusten topologischen Transport und magnetische Ordnung nahe Raumtemperatur zu realisieren (u. a. für den quantenanomalen Hall-Effekt) und korrelierte Elektronen- und Magnet-systeme für energiebezogene Anwendungen zu entwickeln. Darüber hinaus erkunden wir exfolierte 2D-Schichten und Heterostrukturen mit dem Ziel, funktionale und gezielt schaltbare Materialkandidaten zu realisieren."


![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)




