Prof. Dr. Götz S. Uhrig
Fakultät Physik
Otto-Hahn-Str. 4
44227 Dortmund
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Das zentrale Thema meiner Arbeitsgruppe ist die Quantentheorie von Systemen kondensierter Materie.
Zum einen beschäftigen wir uns mit Festkörpersystemen, in denen starke Korrelationen vorherrschen, so dass aus Metallen Mottisolatoren werden. Deren magnetische Eigenschaften und elementaren Anregungen, wie sie mit inelastischen Streumethoden gemessen werden, interessieren uns. Seit neuestem stehen auch die topologischen Eigenschaften magnetischer Anregungen im Fokus, die zu Randmoden führen und für Magnonik wichtig sind.
Zum anderen fasziniert die Physik weit abseits vom normalen Gleichgewicht: Können offene Quantensysteme in spezielle Quantenzustände gebracht werden, wenn sie einerseits mit Laserpulsen getrieben werden und andererseits im Kontakt mit großen Reservoiren relaxieren?
Ein besonders spannendes Teilgebiet ist hiervon ist die Quanteninformationsverarbeitung mit den Fragen, ob man Spins als Quantenbits nutzen kann oder wie man Quantengatter zum Schalten von Quantenbits möglichst optimiert, so dass sie robust gegen äußere Störeinflüsse sind. Letzteres hat enge Bezüge zu Kernspinresonanz (NMR) und zu Elektronenspinresonanz (ESR).


![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)






