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Prof. Dr. Herre Jelger Risselada

Fa­kul­tät Physik
Otto-Hahn-Str. 4a
44227 Dort­mund

E-Mail: jelger.risseladatu-dortmundde

Portrait von Herre Jelger Risselada © Herre Jelger Risselada​/​TU Dort­mund

Sekretariat

„Die Forschungs­gruppe setzt mo­le­ku­la­re Simulationstechniken ein, um re­le­van­te Probleme auf dem Gebiet der Biophysik und verwandter molekularer Bereiche in ei­nem multidisziplinären und in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Forschungsumfeld (z. B. dem Ex­zel­lenz­clus­ter Resolv) zu lösen. Insbesondere konzentrieren wir uns auf die Ent­wick­lung verbesserter Sampling- und Multiskalenmethoden zur Un­ter­su­chung von Phänomenen, die an flüssigen (z. B. bio­lo­gi­schen Lipidmembranen) und festen Grenzflächen (z. B. Metallgrenzflächen und Graphen) auf­tre­ten. Ein wich­ti­ger aktueller Schwer­punkt ist das The­ma "Gesichtserkennung von Flüssigkeitsgrenzflächen", d.h. wie kön­nen (Bio-)Mo­le­kü­le Flüssigkeitsgrenzflächen trotz ihrer hochgradig ungeordneten und dy­na­misch­en Natur optimal er­ken­nen und bin­den. Zu diesem Zweck ent­wi­ckeln wir Me­tho­den wie Evolutionären Molekulardynamiksimulation (evo-MD), eine Me­tho­de wel­che evolutionäre Al­go­rith­men (Sampling des che­mi­schen Raums) mit grobkörnigen Molekulardynamiksimulationen (Sampling des Phasenraums) koppeln, um die globalen Optima im che­mi­schen Raum aufzulösen. Im Wesentlichen er­mög­licht evo-MD den Molekülen, sich anzupassen, um im Laufe einer simulierten Evolution Flüssigkeitsgrenzflächen optimal zu er­ken­nen. Un­se­re For­schung könnte einzigartige Er­kennt­nis­se da­rü­ber liefern, wie Bio­mo­le­kü­le wie Peptide und Proteine bestimmte Flüssigkeitsmerkmale in bio­lo­gi­schen Lipidmembranen er­ken­nen, was interessante An­wen­dungen für die Ent­wick­lung von Arzneimitteln, Tensiden und (Bio-)Sensoren bieten könnte.“

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus ge­lan­gt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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