ERC Starting Grant eingeworben
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PROMETHEUS
In seinem Projekt PROMETHEUS wird Dr. Christian Preuß erforschen, wie sich sub-atomare Strahlungsprozesse der starken Wechselwirkung präziser beschreiben lassen. Reaktionen zwischen Elementarteilchen, wie sie beispielsweise an Teilchenbeschleunigern wie dem Large Hadron Collider am CERN in Genf stattfinden, werden mithilfe von Simulationsprogrammen prognostiziert. Für immer mehr Messungen an Teilchenbeschleunigern reicht die Genauigkeit der gängigen theoretischen Vorhersagen aber nicht mehr aus. Das Ziel von PROMETHEUS ist es daher, diese zu verfeinern. Dafür sollen die Strahlungsprozesse in ein semi-klassisches Strahlungsmuster und quantenmechanische Korrekturen aufgeteilt und so die Präzision bestehender Modelle verbessert werden.
Vita Dr. Christian Preuß
Dr. Christian Preuß hat an der Georg-August-Universität Göttingen Physik studiert und 2021 an der Monash University in Melbourne, Australien, in Theoretischer Teilchenphysik promoviert. Anschließend war er je zwei Jahre Postdoc an der ETH Zürich und wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Professurvertreter an der Bergischen Universität Wuppertal. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Göttingen ist er seit März 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen. Zum Start seines ERC Starting Grants wird er an die TU Dortmund wechseln.
Über den ERC Starting Grant
Der Europäische Forschungsrat fördert mit den ERC Starting Grants herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen, deren Promotion zwischen zwei und sieben Jahren zurückliegt. Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere unabhängig voranzutreiben. Wer einen ERC Starting Grant beantragt, muss sein Potenzial für wissenschaftliche Unabhängigkeit und Reife bereits nachgewiesen haben.




