Promotionsvortrag von Benedikt Gocke
- Verteidigung
Diese Dissertation befasst sich mit einer Interpretation des Wirkungsquerschnitts der Einzel-Top-Quark-Produktion im t-Kanal zur Bestimmung der CKM-Matrixelemente |Vtb|, |Vtd| und |Vts| und Studien, welche explizit einer direkten Messung dieser CKM-Matrixelemente gewidmet sind. Alle Analysen in dieser Arbeit basieren auf dem vollständigen Run 2 Datensatz, aufgezeichnet mit dem ATLAS Detektor am LHC bei einer Schwerpunktsenergie von 13 TeV. Erstmals wurden in ATLAS dazu explizit t-Kanal Ereignisse simuliert, in denen das Top-Quark in leichte Quarks zerfällt. 2D-Likelihood-Scans werden in drei verschiedenen Szenarien durchgeführt, durch welche 95% CL Grenzen gesetzt werden: fLV·|Vtb| < 1.048, fLV·|Vtd | < 0,133, und fLV·|Vts| < 0,306, wobei fLV der linkshändige Formfaktor ist. Darüber hinaus wurden Machbarkeitsstudien unter Verwendung neuronaler Netze durchgeführt, um die Sensitivität für diese CKM-Elemente zu erhöhen.
Weiterhin wird eine Kalibrierung der Charm-Fehlerkennungsrate des Flavor Tagging Algorithmus in Run 2 unter Verwendung von W+c-Jets vorgestellt. Dabei werden semileptonische c-Hadron-Zerfälle verwendet, bei denen ein im Jet vorkommende Myon zur Identifikation genutzt wird. Eine Likelihood Anpassung wurde angewendet, um Daten-zu-MC-Skalierungsfaktoren für Jets mit 20 < pT < 140 GeV zu erhalten. Die berechneten Skalierungsfaktoren stimmen größtenteils mit eins überein und es werden geringere Unsicherheiten für Jets mit kleinerem pT beobachtet im Vergleich zur Standard-Kalibrierung in ATLAS. Eine Extrapolation wurde durchgeführt, um die Ergebnisse für alle c-Jets zu verallgemeinern.
![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)





