Ich koche mir eine Urzelle: Was kann man im Labor über den Ursprung des Lebens herausfinden (und was nicht)?
- Brötchen-und-Borussia

Das Leben auf unserem Planeten ist vermutlich 3,8-4 Milliarden Jahre alt. Seitdem hat es vom Pantoffeltierchen bis zum Blauwal eine schier unglaubliche Vielfalt entwickelt. Doch trotz der unterschiedlichen äußeren Gestalten gleichen sich alle Lebewesen in ihrem Inneren auf überraschende Weise: Sie bestehen aus membranumhüllten Zellen, die mit einem DNA-Erbgut ausgestattet sind, von welchem wiederum verschiedene Gene abgelesen werden, die das Überleben in der Umwelt ermöglichen. Doch wie konnte das zelluläre Leben auf der frühen Erde entstehen und welche Bedingungen waren hierfür vermutlich notwendig? Kann man diese heutzutage im Labor reproduzieren und so die Entstehung von Urzellen wenigstens in Grundzügen nachvollziehen? Im Vortrag werden einige spannende Beispiele aus der aktuellen Forschung zum Ursprung des Lebens vorgestellt.
![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)





