Pulsare - Sternleichen als Labore für extreme Bedingungen
- Brötchen-und-Borussia

Die Sonne, der Stern unserer Erde, versorgt uns seit mehr als 4 Milliarden Jahren mit Licht und Wärme. Doch das Leben der Sterne währt zwar lange, aber doch nicht ewig. Massereichere Sterne als unsere Sonne haben einen sehr viel kürzeren und stürmischeren Lebensweg, der in einer katastrophalen Explosion – einer Supernova – endet. Solche Sternexplosionen ereignen sich vermutlich etwa zwei Mal pro Jahrhundert in unserer Milchstraße, auch seit der letzten von Menschen beobachteten galaktischen Supernova bereits mehr als 4 Jahrhunderte vergangen sind. Was wir jedoch in großer Zahl in unserer Heimatgalaxie finden sind die Sternleichen die eine solche Supernova hinterlässt. In vielen Fällen handelt es sich dabei um sogenannte Neutronensterne. Objekte, kleiner als das Ruhrgebiet und doch mit mehr als der Masse unserer Sonne. Häufig weisen diese Neutronensterne auch sehr starke Magnetfelder – mehrere Millionen Mal stärker als die stärksten Felder, die die Menschheit herzustellen vermag. Rotierende Neutronensterne verraten sich häufig durch regelmäßige Strahlungspulse und werden daher „Pulsare“ genannt. In diesem Vortrag möchten wir uns ansehen, wie die wahrhaft höllischen Bedingungen auf solchen Neutronensternen Fenster zur Physik unter Extrembedingungen öffnen können.
![3D visualisation of human neuronal tissue reconstructed by multi-scale X-ray phase contrast tomography. Neuronal cell nuclei are shown in yellow for the granule neurons in the dentate gyrus region of the hippocampus. Blood vessels are shown in red. By changing the X-ray optical magnification in the multi-scale recordings, one can zoom into regions-of-interest (red ovals). In these scans the resolution is high enough to resolve sub-structures of the nucleus, associated with different DNA packing regimes. Adapted from [6]](/storages/physik/_processed_/e/4/csm_Kolloquium_Salditt_0e30a3f090.png)





