Zum Inhalt
Juniorprofessur für Be­schleu­ni­ger­phy­sik

Jun.-Prof. Dr. Wolfram Helml

Fa­kul­tät Physik
Zen­trum für Synchrotronstrahlung
Maria-Goeppert-Mayer-Str. 2
44227 Dort­mund

Raum: 01
E-Mail: wolfram.helmltu-dortmundde
Tel.: +49 (0)231 755-5376
Fax: +49 (0)231 755-5383

Portrait von Wolfram Helml © Wolfram Helml​/​TU Dort­mund

Sekretariat

„Wir beschäftigen uns in unserer For­schung mit den ultraschnellen Prozessen der Elektronendynamik auf fundamentaler Ebene, von einfachen Anregungsprozessen in Atomen bis zu den komplexen biologischen Abläufen in menschlichen Zellen. Die dabei relevanten Zeitskalen liegen im Bereich von Attosekunden, das sind 10-18 Se­kun­den—anschaulich verhält sich eine Attosekunde also zu einer Sekunde, wie eine Sekunde zum gesamten Alter des Universums!
Um diese Elektronendynamik messen zu kön­nen, bedarf es einer ultraschnellen Stoppuhr: In unseren Experimenten verwenden wir dafür Röntgenpulse, überlagert mit den Schwing­ung­en eines zirkular polarisierten Laserfeldes, und ein winkelaufgelöstes Elektronenspektrometer. Damit kann man eine sogenannte „Streaking-Kamera“ mit extrem kurzer Belichtungszeit bauen. Am Freie-Elektronen-Laser LCLS in Stanford, USA, haben wir dieses Prinzip im Jahr 2018 erstmals demonstriert1. Derzeit arbeiten wir zu­sam­men mit einer Gruppe für „Ma­schi­nel­le In­tel­li­genz“ der Uni­ver­si­tät Kassel an der Ent­wick­lung eines neuen experimentellen Aufbaus, der an DELTA in Dort­mund getestet wird und in naher Zukunft zeit- und winkelaufgelöste Röntgenspektroskopie am European XFEL in Hamburg mit Online-Auswertung er­lau­ben soll.“

1 Hartmann, N. et al. Attosecond time–energy structure of X-ray free-electron laser pulses. Nat. Photonics 12, 215–220 (2018)

Weitere In­for­ma­ti­onen

„Im Bild ist eine typische Streaking-Kamera dargestellt: Ein ultrakurzer ein Röntgenblitz (blau dargestellt, von links ins Bild kommend) wird mit ei­nem Laserpuls (roter Wellenzug) im Zen­trum der Messanordnung überlagert. Dort schlägt der Röntgenblitz Elektronen aus Gasatomen heraus, die vom elektrischen Feld des Laserpulses je nach dem Zeitpunkt ihrer Emission beschleunigt oder abgebremst wer­den. Von ei­nem Detektor (rechts oben) wer­den die Energien dieser Elektronen (grün dargestellt) gemessen, und daraus Rückschlüsse auf die Dauer des ursprünglichen Röntgenblitzes und den Ablauf der fundamentalen Anregungsvorgänge in den Gasatomen gezogen.“

Streaking-Kamera der Beschleunigerphysik © Christian Hackenberger​/​MPQ

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

Campus Lageplan Zum Lageplan